Umfrage unter Schülerinnen und Schülern in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ELTERN FAMILY
(ots) - Bei Deutschlands Kindern und Jugendlichen ist die Finanzkrise noch nicht angelangt: Nur gut jeder Vierte (28 Prozent) sagt, dass er bzw. sie mit dem Taschengeld nicht auskommt, wie jetzt eine repräsentative Exklusiv-Umfrage von ELTERN FAMILY (Ausgabe 4/2009 ab morgen im Handel.) ergeben hat.
"Reicht dein Taschengeld, und wodurch besserst du es auf?" lautete die genaue Frage, die die Zeitschrift 1561 Schülerinnen und Schülern im Alter von 9 bis 19 Jahren stellte. Die große Überraschung: Die Mehrheit (72 Prozent) gibt an, dass sie mit ihrem Taschengeld klar kommt, hier also nicht der Spruch gilt, dass am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig sei.
Und so bessern die Kinder und Jugendlichen in Deutschland ihr Taschengeld auf: Die Minderheit, die sagt, dass das Geld nicht ausreicht, hilft zu Hause oder übernimmt Jobs wie Aushilfe und Babysitten (je 8 Prozent) damit sie zusätzlich Geld verdienen. Bei 7 Prozent springen Oma und Opa ein, 4 Prozent machen Gartenarbeit, 3 Prozent tragen Zeitungen oder Prospekte aus. Je 2 Prozent bekommen Geld für gute Noten bzw. Sparen.
Von denjenigen, die angeben, dass ihr Taschengeld ausreicht, verdienen 14 Prozent trotzdem mit Jobs wie Aushilfe und Babysitten dazu, 13 Prozent durch Hilfe zu Hause. 8 Prozent werden von Oma und Opa unterstützt, 7 Prozent sparen. Je 6 Prozent bekommen Geld für gute Noten bzw. Gartenarbeit. 5 Prozent tragen Zeitungen/Prospekte aus, 4 Prozent sagen, dass sie von ihren Eltern Geld erhalten, wenn sie danach fragen.
Zwei konkrete Stimmen aus der Umfrage: "Es gibt so viel zu tun. Man muss zupacken, dann rollt der Rubel", sagt ein 15-Jähriger Förderschüler. Ein 16-Jähriger Realschüler: "Mein Taschengeld reicht im Prinzip. Hätte ich mehr, wäre es genauso schnell weg wie das, das ich jetzt bekomme."
