Da Kinder im Wickelalter Stuhl- und Urinabgang noch nicht so kontrollieren können, steigt die Erregeranzahl in Planschbecken stark an. Auch Windeln verhindern nicht, dass Fäkalien ins Badewasser gelangen. „Kinder, die sich viel in überfüllten Schwimmbecken aufhalten, Wasser schlucken oder in den Mund bekommen, sind gefährdet. Die Erreger lösen wässrigen Durchfall, Kopfschmerzen, Bauchkrämpfe, Übelkeit und Fieber aus. Bei kleinen Kindern kann der Flüssigkeitsverlust bedrohlich werden“, warnt Prof. Nentwich. Kein Kind darf deshalb mit Durchfall ins Becken und Aufsichtspersonen sollten bei Kleinkindern regelmäßige Toilettenpausen einlegen. Händehygiene ist bei kleinen Kindern mehrmals am Tag erforderlich, denn sie stecken ihre Finger häufig in den Mund.
Quelle: kinderaerzte-im-netz
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